Katastrophenwarnsystem von Studierenden

Katastrophenwarnsystem von Studierenden

Informatikstudierende haben in ihrem Masterprojekt eine App zur Warnung vor Katastrophen entwickelt. Die Uni Bremen-Studenten entwickelte das Projekt „mobile4D“. Diese wird als App auf dem Smartphone installiert. Derzeit hindern die Unistudenten noch die Reisekosten: Sie wollen nach erfolgreichen Tests ihr System in Laos anwenden. Eine Crowdfunding-Kampagne wurde gestartet, um diese in Laos vor Ort zu installieren. Derzeit benötigen sie 2860 EUR. Der Betrag wird erst ausgezahlt, wenn sie mindestens die benötigte Summe erreichen.

Das Systems „mobile4D“ funktioniert in zwei Richtungen: Es sendet zielgerichtete behördliche Warnungen an betroffene Menschen und Regionen, und betroffene Menschen können Behörden direkt vor Ort informieren. Außerdem bedient sich das System des GPS um direkte Katastrophenwarnungen mitzuteilen. Hierfür stehen sowohl Smartphones als auch Webbrowser zu Verfügung.

Durch erfolgreiche Tests im Feldversuch in Luang Prabang (Laos) im Jahre 2013 konnten die Studenten des mobile4D Daten sammeln. "Wir müssen das Programm vor Ort zunächst installieren und anpassen. Dann schulen wir Mitarbeiter des Ministry of Agriculture and Forestry in Laos, damit sie das Programm bedienen und das Wissen ihrerseits weitergeben können“, meldete Student Denny Teuchert.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert die Entwicklung und Hardware des Projekts, dabei liegt der Geldmangel bei Flügen, Unterkünften und Versicherungen. Mit der Crowdfunding-Kampagne erhoffen sich die Studenten Erfolg. Unterstützer des Projekts können auf der Plattform „"indiegogo“ ihren Beitrag leisten. Dafür erhalten Beitragende eine Aufmerksamkeit in Form einer Grußkarte aus Laos oder werden auf der Projekt-Webseite erwähnt.

Hier geht’s direkt zur Kampagne.