Der Traumjob - Arbeit finden, die einen glücklich macht

Der Traumjob - Arbeit finden, die einen glücklich macht

Das Studium ist erfolgreich beendet und man freut sich darauf, endlich in die Berufswelt durchzustarten. Doch welcher Job macht einen wirklich glücklich? Die selbe Frage kann auch nach mehrjähriger Berufserfahrung auftreten. Wie kann man sich neu finden, definieren? Gerade in der heutigen Zeit steht die „Work-Life-Balance“ oft an oberster Stelle. Folgende Überlegungen und Tipps können einem dabei helfen, einen Job zu finden, der zu den eigenen Wünschen passt.

Heinz Schuler, Leiter des Instituts für Berufsprofiling und des Lehrstuhls für Psychologie an der Universität Hohenheim, meint dazu: „Der Traumberuf muss die menschlichen Grundmotive erfüllen: Soziale Anerkennung, Sicherheit und Geborgenheit, Vertrauen, Selbstachtung, Unabhängigkeit und Verantwortung.“ Laut einer Gallup Umfrage hegen 17 % der Arbeitnehmer innerlich den Wunsch zu kündigen. Das sind ca. 5,4 Millionen Menschen in Deutschland. Eines wird deutlich: Man ist mit dieser Überlegung nicht alleine. Viele Suchenden nutzen dafür das Internet und richten die Suchanfrage an Google „Traumberuf finden“ oder „Traumjob finden“. Die passende Antwort kann man sich jedoch nur selbst geben. Folgende Tipps helfen beim Suchen und Finden.

Nein, dies ist kein Bewerbungsgespräch. Diese Fragen sollen helfen, den Traumjob zu finden!

  • Womit verbringen Sie gerne Ihre Zeit?
  • Was bedeutet Ihnen Erfolg?
  • Was inspiriert Sie?
  • Was fällt Ihnen leichter und was schwerer als anderen?
  • Was war die beste Entscheidung in Ihrem Leben, bisher?
  • Was ist Ihre Leidenschaft?
  • Wo möchten Sie in fünf Jahren sein, beruflich und privat?

Zunächst gilt: Man sollte keine Angst vor der Suche haben. Es muss nicht schwierig sein herauszufinden, welche Arbeit zu einem passt. Das Ziel ist es eine Tätigkeit zu finden, die gut zu den eigenen Stärken, Werten und Talenten passt. Was kann man gut und was macht einem Spaß? Oft hilft es, wenn man zurückdenkt und sich daran erinnert, was einem als Kind am meisten Spaß gemacht hat. Jeder hat in jungen Jahren einmal den Satz gesagt: „Wenn ich groß, bin will ich ... werden.“ Auch 20 Jahre später kann immer noch das gleiche Interesse bestehen.

Weitere Anhaltspunkte können zum Beispiel die Lieblingsfächer in der Schule oder dem Studium sein. Genauso wie Hobbys und Tätigkeiten, in die Sie viel Zeit und Mühe investiert haben. Der Management-Berater Reinhard Sprenger empfiehlt das Anfertigen einer Excel-Tabelle, in welcher man die eigenen Stärken und Schwächen den Interessen und Abneigungen gegenüberstellt und sie später auswertet.

Auch wenn Google Ihnen nicht sagen kann, was Sie werden sollen, ist die Recherche im Allgemeinen eine große Hilfe. Informieren Sie sich über interessante und neue Berufsfelder und versuchen Sie mit Menschen in Kontakt zu treten, die diese Berufe ausüben. Vielleicht ergibt sich die Möglichkeit in den Beruf reinzuschnuppern. In vielen Bereichen ist ein freiwilliger Probetag durchaus möglich.

Unterschiedliche Definitionen

  • Objektiver Erfolg = Geld und Ansehen
  • Subjektiver Erfolg = Zufriedenheit und Erfüllung

Es gibt mehrere Grundvoraussetzungen, um den passenden Job zu finden. Bevor man sich auf eine Stelle bewirbt, sollte man sich mit dem Unternehmen auseinandersetzen und abwägen, ob man die selben Werte vertritt. Wem zum Beispiel ökologisches Handeln wichtig ist, sollte sich ein Unternehmen suchen, welches nachhaltig arbeitet. Nur weil heutzutage von den Arbeitgebern häufig Flexibilität und Gestaltungsfreiheit geboten wird, heißt das nicht, dass weniger Leistung gefordert wird. Nach wie vor ist es im Berufsleben wichtig, mit Leistung zu Punkten.

Früher waren Loyalität, Fleiß und Präsenz am Arbeitsplatz essenzielle Karrierevoraussetzung. Heute ist es erfolgsfördernd, wenn man sich verändern kann, vielfältig ist und sich an neue Anforderungen anpassen kann. Sollten Sie zu den Flexiblen gehören, nutzen Sie diesen Erfolgsfaktor ganz bewusst, und wählen Sie Ihrem Berufsbereich entsprechend aus.

Auch die Freiberuflichkeit oder Selbständigkeit erweist sich in vielen Fällen als geeigneter Traumjob. Voraussetzungen sind hierbei ein gutes Selbstmanagement, Durchhaltevermögen, überdurchschnittliche Motivation und realistische Risikoeinschätzung. Wenn Sie für Ihre Traumberufung bereit sind, können Sie sich an anderen orientieren, die den Weg schon gegangen sind. Suchen Sie sich Vorbilder, die Ihnen Mut machen und Ihnen Rat geben können. Am Ende können Sie selbst Vorbild für andere werden.

Jeder ist in irgendetwas wirklich gut. Jeder hat versteckte Talente, auch wenn man diese nicht offensichtlich sieht. Talente hat man nicht nur in der Kunst, der Mathematik oder dem Zeichnen. Kreativ, fantasievoll oder humorvoll sein - all das sind auch Talente. Viele suchen nach dem passenden Beruf und es ist beruhigend zu wissen, dass man damit nicht alleine ist. Tauschen Sie sich aus unter Freunden, Familien und Bekannten oder nehmen Sie eine professionelle Berufsberatung in Anspruch.

Sie werden Ihren Traumberuf ganz bestimmt finden!